Der kritische Agrarbericht 2016
25.01.2016

Der kritische Agrarbericht 2016

AgrarBündnis stellt Kritischen Agrarbericht 2016 auf der Internationalen Grünen Woche vor und wendet sich gegen eine Wachstumslandwirtschaft ohne Wertschöpfung.
Zum Auftakt der Internationalen Grünen Woche in Berlin präsentierte das AgrarBündnis den Kritischen Agrarbericht 2016. Schwerpunkt des 320 Seiten starken Jahrbuches ist das Thema „Wachstum“. Frieder Thomas, Geschäftsführer des Bündnisses von 25 Verbänden aus Landwirtschaft, Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutz sowie Entwicklungsarbeit, wies auf die aktuelle Krise der Landwirtschaft hin und machte deutlich: „Betriebliches Wachstum und Rationalisierung sind keine Allheilmittel zur Krisenbewältigung mehr. Dieses Wachstum kann die Existenz der Höfe nicht garantieren, gefährdet Ressourcen, dient nicht dem Tierwohl und schadet der Ernährungssouveränität von Entwicklungsländern. Auch Wachstumsbetrieben fällt es immer schwerer, sich auf die ständig schwankenden und tendenziell eher sinkenden Erzeugerpreise einzustellen. Wachstum ist auch in der Landwirtschaft längst kein Indikator mehr für Wohlstand. Und auch die versprochene ‚Entkopplung‘ der wirtschaftlichen Entwicklung vom Ressourcenverbrauch, die als ‚grünes Wachstum‘ verkauft wird, findet kaum statt.“

Auch die Regio.Marketing und ihre Projektpartner waren am Kritischen Agrarbericht 2016 beteiligt: Nicole Nefzger und Christina Well, Vereinigung der Hessischen Direktvermarkter, sind mit dem Text "Kreativität gefragt: Innovative Wege der Direktvermarktung in Zeiten des Internets" vertreten.

Mehr Informationen zum Kritischen Agrarbericht 2016 finden Sie hier.


Quelle: Pressemitteilung Agrarbündnis
Bildquelle: Agrarbündnis